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NORA 

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Siliziumdioxidnanopartikel werden aufgrund ihrer vielseitigen Eigenschaften in vielen Produkten wie Farben, Lacken, Kunst- und Klebstoffen, pharmazeutischen und kosmetischen Produkten, sowie Nahrungsmitteln verwendet .

 

Selbst gemachte Pfauenaugen?!

Seit vielen Millionen Jahren nutzt die Natur photonische Kristalle. Trifft eine Lichtwelle auf den Kristall, so wird er je nach Einfallswinkel und Periode unterschiedlich reflektiert und so sehen wir ein beeindruckendes Farbenspiel. Dieser Effekt wird durch die besondere Gitterstruktur hervorgerufen. Aber nicht ur in der Tierwelt sind photonische Kristalle zu finden; sie sind auch für das Schillern von Edelsteinen wie den Opalen verantwortlich.

Pfauenauge

Inzwischen kann man künstliche Opale herstellen, welche hauptsächlich aus Siliziumdioxid oder Polymeren besteht. Daber handelt es sich um kleine kugelförmige Teilchen mit einem sehr hohen Brechungsindex (weitere Informationen).

 

Leise rieselt das Salz…

Um das Verklumpen von Salzkristallen durch die Luftfeuchtigkeit zu verhindern wurden früher einige Reiskörner zugesetzt. Die Zeiten sind nun vorbei, denn durch Zugabe von Siliziumdioxidnanopartikel wird das Verklumpen verhindert und somit die Rieselfähigkeit des Salzes verbessert. Aber auch in anderen Lebensmitteln verbessert Siliziumdioxid gewisse Eigenschaften. In Hart- und Schmelzkäse wird die Sämigkeit verbessert und im Ketchup wird die Haftfähigkeit verringert (Quelle). Der Einsatz von Siliziumdioxid ist jedoch auf bestimmte Lebensmittel begrenzt und stets deklarationspflichtig. Zugelassen ist der Zusatz bei Trockenlebensmitteln (in Pulverform), Käse, Würzmitteln und Nahrungsergänzungsmittel. Weiterhin kann man es als Trägerstoff von Farbstoffen, Emulgatoren und Aromen verwenden (Quelle).

 

 

Wirklich essbar?

Die Verträglichkeit von Siliziumdioxidnanopartikeln ist jedoch umstritten. Es ist auf der einen Seite keine tägliche maximale Dosis festgelegt, somit gilt es als unbedenklich. Die einzelnen Partikel werden vom Menschen unverändert wieder ausgeschieden. Weitherhin wird schon seit vielen Jahren Siliziumdioxid in Nanogröße als Kieselsäure für Lebensmittel verwendet (Quelle). Auf der anderen Seite wird vermutet, dass Siliziumdioxidnanopartikeln die Funktion des Zellkerns stören können. Man hat einzelne Partikel mit einem fluoreszierenden Stoff verknüpft, sodass man erkennen konnte, dass sich Nanopartikel in einer menschlichen Zellkultur in die Zellen der Epithelschicht einlagern konnten. Dort haben die Partikel Proteine angesammelt und einige Zellfunktionen wie das Kopieren und Ablesen (Replikation und Transkription) der DNA waren beeinträchtigt. Bisher ist jedoch nicht klar, ob die Partikel im lebenden menschlichen Körper dieselbe Wirkung hat (Quelle).

 

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