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Der Krebs wird gekocht: Einsatz in der Medizin

Eisenoxidnanopartikel werden bei Krebspatienten direkt in das Krebsgeschwulst gespritzt. Dort lagern sie sich dank eines speziellen Überzugs nur in den kranken Zellen an. Von außen wird ein magnetisches Wechselfeld angelegt, welches 100.000 Mal in der Sekunde seine Polarität wechselt. Dadurch werden die Eisenoxidpartikel in Schwingung versetzt. Das hat zur Folge, dass sie immer wärmer werden ebenso wie der ganze Tumor. Dadurch kann man den Tumor erwärmen (sogar bis zu 70°C) und ihn somit zerstören ohne das Gewebe ringsum zu zerstören (denn dort haben sich die Eisenoxidpartikel nicht abgelagert). Im Moment kann diese Therapie nur bei wenigen Krebsarten angewandt werden und auch nur bei Geschwulsten die kleiner als 5 cm sind (Quelle, weitere Informationen).

Man könnte an die Oberfläche von Eisenoxid Arzneistoffe binden. Durch starke Magnetfelder kann man die Partikel zum Zielgewebe transportieren und dort anreichern. Bei der Magnetresonanz-Tomographie (MRT) hat sich gezeigt, dass man bessere Ergebnisse erzielt, wenn der Patient ein Kontrastmittel im Körper hat. Dazu werden dem Patienten Eisenoxidnanopartikel intravenös verabreicht, welche sich später abbauen und in den Körpereisenpool gelangen. Es ist sehr wichtig, dass die Eisenoxide, die dem Körper zugeführt werden stabil sind und nicht verklumpen.

Die aktuelle Forschung bschäftigt sich mit vielen Anwendungsmöglichkeiten von Eisenoxid: Diagnose und Behandlung von Tumoren, Markierung der Zellen bei der Stammzelltherapie und Einsatz in der Gentherapie (Quelle).

 

Umweltschutz - kein Problem

Eisenoxidpartikel können bei der Reinigung von kontaminierten Gewässern oder Gasen. An der Oberfläche der Nanopartikel werden Moleküle angelagert, die Schwermetalle komplex binden. Durch Zugabe dieser Partikel in kontaminiertes Wasser werden die Schwermetalle gebunden. Die Partikel kann man durch einen Magneten wieder abtrennen und das Wasser ist gereinigt (Quelle).


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