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NORA 

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Nano-Kosmetik verwendet Nanopartikel z.B. als Transportmittel für Wirkstoffe in tiefere Hautschichten, als UV-Schutzschild, zur Bakterienabtötung, bei schmerzenden Zähnen und für die Synthese sensitivere Produkte. NORA ist in diesen Bereichen bereits marktführend. Mit Hilfe unseres Kooperationspartners der Firma Marmétics können wir Nanopartikel direkt anwenden und ihre Wirkung testen. Es sei betont, dass uns die Gesundheit und Umweltverträglichkeit unserer Produkte sehr am Herzen liegen.

 

Hautcreme und Sonnenschutz

In jedem Alter ein strahlender und schimmernder Teint ohne Falten, der Wunsch der meisten Menschen. Bisher konnten herkömmliche Cremes nur oberflächlich ihre Wirkung entfalten. Sie waren nicht in der Lage die natürliche Zellbarriere der Haut zu überwinden und von innen heraus zu wirken. Mit Hilfe der Nanotechnologie wird sich das ändern: Nanopearls befördern das Coenzym Q10, einer körpereigenen vitaminreichen Substanz, direkt in die Zelldepots und reduzieren altersbedingte Veränderungen. Auch von außen kann der Hautalterung entgegengewirkt werden. In Tagescremes wirken dabei nanoskalige Goldpartikel als perfektes Schutzschild vor Umwelteinflüssen. In Sonnencremes hingegen werden hauptsächlich Titandioxid und Zinkoxid eingesetzt. In Nanoform sind diese Substanzen transparent und verbessern die Eigenschaften zum Auftragen auf die Haut. Zudem erhöhen sie den UV-Schutz, denn durch ihre kleine Größe bedecken sie die Haut dichter und reflektieren dabei wie kleine Spiegel. Dadurch können sie sofort ihre Wirksamkeit entfalten, so dass der Konsument sich direkt der Sonnenstrahlung aussetzen kann.

 

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Abb.: Säulendiagramm und UV-Schutzschild

Nanoskaliges Zinkoxid findet darüber hinaus aufgrund seiner antibakteriellen und hautschützenden Eigenschaften eine breite Anwendung in der Naturkosmetik. Auch Nanosilber wird durch seine antimikrobiellen Eigenschaften immer interessanter. Silber hemmt die Vermehrung und das Wachstum von Bakterien und Pilzen, welche für Infektionen und unangenehme Gerüche verantwortlich sind.

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Zahncreme

Bei schmerzempfindlichen Zähnen geht das Zahnfleisch zurück und die Zahnhälse liegen offen. Dies verursacht schmerzen, da die offenen Tubulis (Nervenkanäle, Denitin-Kanälchen) auf unangenehme Heiß-Kalt oder Süß-Sauer-Reize reagieren und diesen Reiz an die Nerven im Zahninneren leiten. Eine neue Zahncreme auf Nano-Technologie-Basis ist in der Lage, bei freiliegenden Zahnhälsen die offenen Dentin-Kanälchen zu verschließen. Unser Wirkstoff NanoritACTIVE besteht aus Nano-Calciumphosphat sowie Protein und ähnelt somit in seiner Zusammensetzung dem natürlichen Zahnmaterial. NanoritACTIV reagiert mit Speichel und verbindet sich anschließend mit dem freiliegenden Zahnmaterial. Da die Bestandteile kleiner als 100 nm sind, können sie in die feinen Tubuli eindringen, sich festsetzen und sie wirkungsvoll verschließen. Dadurch werden die Nerven werden von der Außenwelt isoliert. Dieser Prozess, der auch als Neomineralisation bezeichnet wird, wirkt äußerst nachhaltig, da das Material sehr fest anhaftet. Die derzeit bekannten Zahncremes hingegen betäuben durch Zusätze lediglich die Nerven am Zahnhals und sind nur von kurzer Wirkdauer.

 

Deodorants

In Deodorants und anderen kosmetischen Produkten kommen Nanoemulsionen zum Einsatz. Diese Wirkstoffe werden in Nano-Kapseln eingeschlossen. Die Kapseln haben einen Gesamtdurchmesser zwischen 30 und 200 nm und bestehen je nach Anwendungsbedarf aus einem wasserliebenden (hydrophilen) oder wasserabstoßenden (hydrophoben) Kern. Die Außenhülle wird dem umgebenden System angepasst. Nanoemulsionen haben viele Vorteile: Aufgrund des geringen Durchmessers der Kapsel wird der Brechungsindex beeinflusst. Dadurch erscheinen ursprünglich trübe oder farbintensive Wirkstoffe farblos und das Deodorant wird transparent. Auch sind herkömmliche Wirkstoffe meist sehr anfällige Verbindungen, die mit Stabilisatoren oder Konservierungsstoffe geschützt werden. Bei Nanoemulsionen sind diese Verbindungen nicht mehr notwendig. Hautirritationen und allergische Reaktionen können minimiert werden und die Deodorants sind für empfindliche Hauttypen geeignet.


 

 

Quelle:

Technoseum - Landesmuseum für Technik und Arbeit (2010): Nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung.

Nanoproducts.de: Nanotechnologie in der Kosmetik. Unter: http://www.nanoproducts.de/index.php?mp=info&file=nanokosmetik&OOSSID=6ca4217f8c117661a54662da25320f6c. Aufgerufen im November 2010.

Nanoscience.de: Nanotechnologie in der Kosmetik. Unter: http://www.nanoscience.de/group_r/ausstellung/anwendungen/exp_kosmetik.shtml. Aufgerufen im November 2010.

Dr. Sawitowski T. (2008): Nanotechnologie. Eine Zukunftstechnologie mit Visionen. Unter: http://www.iqbce.de/portal/binary/com.epicentric.contentmanagement.servlet.ContentDeliveryServlet/site_www.iqbce.de/static_files/PDF-Dokumente/Schwerpunktthemen/Innovation/2d06d6fb0149903d48a9e75bc5bf21ca.pdf. Aufgerufen im November 2010.


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